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"The Mandalorian and Grogu": Pedro Pascal und das Helm-Geheimnis

May 25, 2026  Twila Rosenbaum  6 views
"The Mandalorian and Grogu": Pedro Pascal und das Helm-Geheimnis

Nach drei erfolgreichen Staffeln der "Star Wars"-Serie "The Mandalorian" geht es nun auf der großen Kinoleinwand weiter. Mit "The Mandalorian and Grogu" startet am 20. Mai 2026 ein neues Abenteuer des mandalorianischen Kopfgeldjägers Din Djarin (Pedro Pascal, 51) und seines putzigen kleinen Schützlings Grogu. Es ist der erste "Star Wars"-Kinofilm seit "Der Aufstieg Skywalkers" aus dem Jahr 2019. Die Vorfreude bei Fans weltweit ist riesig, denn die Serie hat eine treue Fangemeinde aufgebaut, die nun endlich das Kinoerlebnis genießen kann.

Der Film knüpft direkt an die Ereignisse der dritten Staffel an. Der frühere Einzelgänger Din Djarin und Grogu bekommen es mit weiteren Überbleibseln des gefallenen Imperiums zu tun. Sie versuchen im Auftrag der ehemaligen Rebellenpilotin Ward (gespielt von der legendären Sigourney Weaver, 76), die noch fragile Neue Republik vor ihren zahlreichen Feinden zu schützen. Die Handlung verspricht actiongeladene Szenen, emotionale Momente und die typische Mischung aus Abenteuer und Familiendrama, die "Star Wars" auszeichnet.

Das Interview: Pedro Pascal und Sigourney Weaver im Gespräch

Pedro Pascal und Sigourney Weaver, die Stars des neuen "Star Wars"-Films, haben im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news besondere Einblicke in die Dreharbeiten gegeben. Sie sprachen über das einzigartige Zusammenspiel mit einer Puppe wie Grogu und darüber, wie es ist, mit einem Schauspieler zu arbeiten, dessen Gesicht die meiste Zeit unter einem Metallhelm verborgen bleibt. Weaver, die durch ihre Rollen in "Alien" und "Ghostbusters" weltberühmt wurde, zeigte sich begeistert von der Atmosphäre am Set.

"Schon beim ersten Set wusste ich, dass ich wirklich in einem 'Star Wars'-Film bin", erzählt Weaver. "Eine Café-Bar. Überall Piloten, Aliens, Lucasfilm-Leute. Menschen, die von Beginn an bei 'Star Wars' dabei sind. Dann fragte mich ein Produzent: 'Was können wir Ihnen schicken?' Ich verstand es erst nicht. Er meinte Fanartikel. Ich sagte: 'Oh, ich will nichts.' Zu Hause dachte ich: Wie dumm war das denn? Später gab es dann doch noch Fanartikel, die meine Neffen und Nichten sehr glücklich gemacht haben. Sie basteln mir kleine Gouda-Grogus und andere alberne Sachen. 'Star Wars' verbindet. Besonders Grogu."

Pascal, der durch Serien wie "Game of Thrones" und "Narcos" zum Star wurde, bestätigt, dass der Film in puncto Produktionsdesign eine ganz neue Liga erreicht. "Ja. Und zwar deutlich", antwortet er auf die Frage, ob es mehr Requisiten und echte Kulissen gab als bei der Serie. "Viele Zuschauer würden staunen, wie viel real gebaut wurde. 'The Mandalorian and Grogu' ist für die große Leinwand gemacht. Die Sets waren detailreich. Die Kulisse, in der ich am meisten gedreht habe, gehört zu den beeindruckendsten meines Lebens. Ich habe schon auf großen Sets gestanden. Auch die Serie hatte starke Momente. Aber das hier war eine andere Liga. Regisseur Jon Favreau zielte auf IMAX, auf Größe, auf Kino. So fühlten sich die 'Star Wars'-Filme unserer Kindheit an."

Die Technik hinter Grogu, der liebevoll "Baby Yoda" genannt wird, ist ein Meisterwerk der Puppenspielkunst. Weaver schwärmt: "Ich habe schon mit Alien-Köpfen gearbeitet. Aber Grogu ist etwas anderes. Die Puppenspieler standen daneben. Ich habe sie kaum wahrgenommen. So sehr zog er den Blick auf sich. Selbst zwischen den Takes blieb er in Bewegung. Das machte ihn glaubwürdig." Sie gesteht, dass sie versuchte, Jon Favreau zu verbergen, wie sehr sie mit Grogu spielen wollte. "Nicht, dass ich nicht mit Mr. Pascal spielen wollte. Ich spielte also doppelt: meine Figur – und ich habe so getan, als wäre ich cool. Dieser Kleine ist unwiderstehlich." Pascal ergänzt lachend: "Ein sehr entwaffnendes Wesen."

Die Vater-Sohn-Beziehung

Auf die Frage, was Grogu aus dem Mandalorianer gemacht hat, antwortet Pascal: "Einen Vater. Er hat Grogu adoptiert. Da bleibt kein Interpretationsspielraum. Die beiden sind Vater und Sohn. Seine wichtigste Aufgabe ist jetzt sein Schutz. Grogu soll sicher sein. Er soll lernen, auf sich aufzupassen – und doch in Dins Nähe bleiben. Nur lässt sich nichts wirklich kontrollieren. Schon gar nicht Grogu. Er verfügt über die Macht und sie wird immer stärker in ihm." Diese emotionale Bindung ist das Herz der Geschichte und unterscheidet den Film von vielen anderen Abenteuern im Star-Wars-Universum.

Doch was wäre der Mandalorianer ohne seinen Helm? Das Geheimnis um das Gesicht der Figur hat seit der ersten Staffel für Diskussionen gesorgt. Pascal stellt klar: "Dieses Gesicht kann man nicht verstecken. Das ist kein Gesicht für einen Helm." Weaver schlägt scherzhaft vor: "Vielleicht bekommt er seinen eigenen Helm. Eher eine Mütze. Aber aus Metall." Die Diskussion zeigt, wie sehr die Fans mit den Charakteren mitfiebern.

Das Spiel mit dem Helm

Ein besonderer Aspekt ist die Schauspielerei unter dem Helm. Weaver beschreibt es so: "Das ist interessant. Pedro hat in seiner Arbeit viel Wärme. Viel Menschlichkeit. Sie kommt durch die Rüstung hindurch. Wer die Serie kennt, weiß: Man spürt den Kontakt zu ihm immer. Es ist seltsam. Ein Gesicht unter einem Helm kann sehr viel auslösen. Und wenn er den Helm endlich abnimmt, wartet man fast darauf, dass er ihn wieder aufsetzt. Das ist nicht böse gemeint. Aber man weiß: Diese Figur muss den Helm tragen."

Pascal fügt hinzu: "Es ist bizarr. Aus dem Inneren des Helms sehe ich selbst nur ein getöntes 'T'. Mehr nicht. Eigentlich starrt man dauernd in die eigene Reflexion. Irgendwann beschlägt dann die Scheibe auch noch. Vielleicht sieht auch das Gegenüber vor allem sich selbst. Trotzdem befreit der Helm. Man taucht ganz in die Fantasie ein. Diese Silhouette sagt schon alles: ein Körper in Rüstung, von Kopf bis Fuß. Dann ist egal, welchen Gesichtsausdruck man macht."

Was macht den Mandalorianer also so ikonisch? Pascal sieht den Ursprung bei George Lucas, aber auch bei den neuen Machern: "Jon Favreau und Dave Filoni haben diese Welt weitergebaut. 'Star Wars' zeigt einen sehr einfachen, sehr verständlichen Konflikt: Gut gegen Böse. Dazu kommen fantastische Kreaturen, Planeten und Orte. Die Mandalorianer selbst haben zudem ihren Planeten verloren." Weaver ergänzt: "Sie sind heimatlos." Pascal: "Und genau das macht sie bewegend." Dieses Gefühl der Heimatlosigkeit und der Suche nach einem Zuhause ist ein zentrales Thema, das sich durch die gesamte Serie zieht und nun im Film weiterentwickelt wird.

Weitere prominente Gäste

Auch andere Stars haben ihren Beitrag zum Film geleistet. So leiht "The Bear"-Star Jeremy Allen White einem Alien seine Stimme. Pascal berichtet: "Ein paar Szenen konnten wir gemeinsam synchronisieren. Vieles entsteht aber erst in der Postproduktion. Dann arbeitet man immer mit der jeweiligen Person, die gerade Zeit hat." Die Besetzung zeigt, wie sehr sich Schauspieler aller Genres danach sehnen, Teil des Star-Wars-Universums zu sein.

Der Film "The Mandalorian and Grogu" verspricht ein visuelles Spektakel zu werden, das sowohl alte Fans als auch Neueinsteiger begeistern wird. Mit einem Budget, das für einen Kinofilm üblich ist, und der Erfahrung von Regisseur Jon Favreau, der bereits mit dem "Iron Man"-Franchise und dem "Dschungelbuch" Maßstäbe gesetzt hat, wird die weit, weit entfernte Galaxis zum Leben erweckt. Favreau gelang es, die intime Erzählweise der Serie mit der Größe des Kinos zu verbinden. Besonders die Kreaturen und Welten wurden mit neuester Technik und viel Detailtreue umgesetzt.

Für Pedro Pascal markiert dieser Film einen Höhepunkt in seiner Karriere. Nachdem er mit "Game of Thrones" Kultstatus erreicht hatte und später in Filmen wie "Wonder Woman 1984" zu sehen war, hat er mit dem Mandalorianer eine Rolle gefunden, die ihn weltweit bekannt machte. Sigourney Weaver wiederum, die mit "Alien" und "Avatar" Maßstäbe im Sci-Fi-Genre setzte, bringt ihre gesamte Erfahrung ein. Ihre Rolle als Ward soll eine starke, weibliche Figur sein, die an die Tradition von Leia Organa anknüpft.

Der Kinostart am 20. Mai 2026 ist eines der am meisten erwarteten Ereignisse des Jahres. Vorverkäufe laufen bereits auf Hochtouren und die ersten Kritiken aus den frühen Vorführungen sind überwältigend. Fans spekulieren über die Zukunft der Reihe – ob es weitere Filme geben wird und wie es mit Grogu und Din Djarin weitergeht. Eines steht fest: "The Mandalorian and Grogu" wird die Geschichte der beiden auf eine Weise weitererzählen, die das Herz des Star-Wars-Universums trifft, ohne auf die epischen Kämpfe zu verzichten.

Neben der Hauptgeschichte bietet der Film auch Raum für Nebenfiguren und neue Charaktere. So werden bekannte Gesichter aus der Serie wie der Droid IG-11 oder die Waffenschmiedin zurückkehren. Auch neue Aliens und Planeten werden eingeführt, die den Kosmos erweitern. Die Musik von Komponist Joseph Shirley, der den ikonischen Sound von Ludwig Göransson fortführt, untermalt die Handlung mit einer Mischung aus Western-Melodien und symphonischen Klängen. So wird eine Atmosphäre geschaffen, die sowohl vertraut als auch frisch wirkt. Der Film ist ein Muss für jeden Star-Wars-Fan, der die Reise des Mandalorianers und seines kleinen Freundes seit der ersten Folge verfolgt hat.


Source: stuttgarter-nachrichten.de News


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